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"... nun singt Trekel Ullmanns "Liederbuch des Hafis" sowie drei Lieder nach Hölderlin-Texten. Er gestaltet diese rhythmisch kunstvollen, melodisch reizvollen Lieder mit größter Intensität, mit herrlicher Textverständlichkeit, aber nie zu diktionslastig oder emphatisch überbordend. Wie eloquent Trekel zu phrasieren versteht, zeigt sich besonders in der "Abendphantasie", wo das Wort aufs Natürlichste mit einem diskrete Piano-Klang verschmilzt, das Lyrisch-Melancholische nie an Sonorität einbüßt. "Charakteristisch an Trekels Bariton ist eine scharfgerandete, profunde Kernigkeit, die auch einem echten Bass noch zur Ehre gereichen würde. |
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Abendphantasie (1,02 MB) |
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